
Die Karten sind mit entsprechender Widmung unterschrieben und an prominenter Lage aufgehängt worden.






Gruppenausstellung des Studienganges Bildende Kunst, an der Hochschule für Gestaltung Zürich
Die Arbeit "overture" besteht aus einer Holz- und Glaskonstruktion, die an den Stirnseiten je eine automatische Schiebetüre integriert ist. Die Decke innerhalb dieser Konstruktion ist mit Alupanelen ausgekleidet, in die gelbe FL-Röhren eingelassen sind. Diese bleiben rund um die Uhr eingeschaltet.
Die Schiebetüren sind mit einem Infrarotsensor ausgerüstet, der auf Bewegungen innerhalb eines bestimmten Radius reagiert. Die Türen öffnen sich automatisch, sobald ein Besucher in diesen Bereich tritt.
Länge 4m, Breite 3,1m, Höhe 2,4m
Schiebetüren, Holz, Glas, Folie, Alupanele, FL-Röhren, div. Materialien

Der Bereich des Chefbüros im Keller einer ehemaligen Weinhandlung wurde mit farbigen Scheinwerfern ausgeleuchtet und unter Wasser gesetzt.
Durch Spieglung des beleuchteten Raums auf der Wasseroberfläche, war die Wassertiefe für die Besucher nicht mehr feststellbar.
Diese konnten den Raum nur über unsichere, wacklige und unstabile Planken betreten.
Das Licht im abgetrennten Bereich änderte sich in seiner Farbigkeit und Intensität.
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Bei der Installation "WALLS" entstanden auf dem Natureisplatz vor dem Hotel Castell in Zuoz zwei 350 x 700 x 45 cm grosse Eiswände.
In eine Negativform, einer Holzkonstruktion mit Aluminiumplatten wurde mit Sprenkleranlagen Wasser gesprüht und mit zwei Ventilatoren kalte Luft in die Schalung geblasen, um damit den Gefrierprozess weiter zu unterstützen.
Das feinversprühte Wasser bildete entlang den kalten Aluplaten Eisschichten, die sich entsprechend den Temperaturen unterschiedlich ausbildeten. Der gefrorene, gepresste Schnee mit dem die Zwischenräume aufgefüllt wurden, gleicht die Spannung der Eiskörper aus.
Der Aufbau der beiden Volumen dauerte vom 15.12. 1998 bis zum 15.1. 1999. Danach wurden die Negativformen entfernt.
An der Schnittstelle zwischen Hotelareal und der Engadiner Landschaft steht dieses weisse Doppelbild als eigenständiger architektonischer Raum.
Die Eiswände sind so auf den Sonnenverlauf ausgerichtet, dass sie sich durch die verschiedenen Lichtverhältnisse –je nach Tageszeit und Wetterlage- zu verändern scheinen.
Dieser Raum wurde mit handelsüblichen Isolationsplatten gebaut. Dieses Material wird normaler-weise zwischen Aussen- und Innen-wand eingebaut und ist danach nicht mehr sichtbar.
Im historisch nicht unproblematisch aufgeladenen -das Museum war ein Repräsentationsbau der National sozialistischen Partei, NSDAP- Haus der Kunst in München gezeigt.
„MULTIPLE“ Polystyrolplatten,
12.5 x 7.2 Metern
Die Arbeit "MULTIPLE" ist speziell für das Ausstellungskonzept „Der Strich“ (Dieses sieht vor, mit einer Linie oder eben einem Strich einen Raum aufzuteilen; eine Hälfte zu bestimmen, die dann frei bespielt werden kann) im Rahmen der Ausstellung „Bekanntmachungen“, entwickelt worden.
Es ist eine vollflächige Ver-spiegelung der Decke. Dadurch wird der Raum aufgebrochen und die Arbeiten darin werden verzerrt wiedergegeben oder in diffuse Farbfelder aufgelöst.
"MULTIPLE"zielt nicht auf ein perfektes Spiegelbild ab, eine optische Verdoppelung, sondern ist eine atmosphärische Erweiterung des Raums und der darin enthaltenen Kunstarbeiten.

